Drei Bilder und ein Aufruf

 

Pater José Maria Salaverri liebte es Zeit seines Lebens, Bilder von der Verkündigungsszene zu sammeln. Das ist eigentlich nicht erstaunlich, denn  José Maria ist am 25. März 1926 geboren, am Fest Mariä Verkündigung.

Im 7. Jahrhundert begann man in Rom, das Fest Mariä Lichtmess zu feiern. Anfänglich war es eine Sühneprozession, welche in der Morgendämmerung begann. Mit brennenden Kerzen in der Hand wollte man bezeugen: Jesus ist das erwartete Licht, das die Finsternis der Welt erhellt.

 

Am 1. Februar 2018 hat sich Pater Salaverri dieser Prozession angeschlossen, um in die Freuden des Himmels einzutreten, am Vorabend von Mariä Lichtmess.

 

Décès du père José María Salaverri (1926-2018) 1

 

Mit dem Leben unseres ehemaligen Generalsuperiors (1981-1991) verbinden sich in meinem Geist drei Bilder und ein Aufruf.

Da sehe ich eine Ikone von Pater Salvatore Santacroce in der Kapelle der Villa Chaminade in Pallanza (Italien): Die marianistische Familie, ein Volk von Heiligen.

Der Künstler und Pater Salaverri stellen der marianistischen Familie ein Heiligkeitsideal vor Augen: Wir sollen die Botschaft unserer marianistischen Heiligen entdecken.

Ferner erinnere ich mich an eine Fotographie, auf der Pater Salaverri die Lebensregel der marianistischen Ordensleute in der Hand hält. In zwei Zirkularen erläuterte er die neue Lebensregel, welche vom Vatikan 1983 gutgeheissen wurde.

Schliesslich sehe ich Pater José Maria in seinem Büro in Valencia, hinter ihm ein Bild mit dem ehrwürdigen Faustino Pérez-Manglano, einem Jugendlichen, dessen Leben er als Weg zur Heiligkeit empfiehlt.

Das Wirken des spanischen Marianisten ist in einem Wort ausgedrückt: Berufung.

 

Zur Heiligkeit berufen: Das ist seine Botschaft, welche mein und euer Leben prägen sollte.

jpf/ga

Décès du père José María Salaverri (1926-2018) 3

 

Décès du père José María Salaverri (1926-2018) 2