Am 31. Mai 2018 feierte die Kirche im Kanton Zürich den 25. Jahrestag der Bischofsweihe von Weihbischof Peter Henrici und Weihbischof Paul Vollmar. Nach der offiziellen Feier im Zentrum 66 mit Laudatio und mehreren Ansprachen bildete der Festgottesdienst in der Liebfrauenkirche den krönenden Abschluss.
Sieben Marianisten waren anwesend: der Bruder von Bischof Paul Vollmar, ein Vertreter der General Leitung, zwei Mitbrüder aus der Schweiz, einer aus Österreich, einer aus Frankreich und einer aus Italien.

 

Im Generalvikariat der Kantone Zürich und Glarus wurde am Nachmittag des 31. Mai in Anerkennung und Dankbarkeit das 25-jährige Weihejubiläum der Weihbischöfe Peter Henrici und Paul Vollmar gefeiert.

In Anlehnung an das jüngste Schreiben von Papst Franziskus eröffnete Generalvikar Josef Annen die Feier mit den Worten: „Jubiliert und freut euch!“ Er bezeichnete es als grosse Ehre,  dass Kardinal Karl-Josef Rauber den Weg von Rottenburg nach Zürich auf sich genommen hatte. Es ist nämlich nicht zuletzt sein Verdienst, dass dieses Jubiläum gefeiert werden kann.

 

Ernennung der Weihbischöfe: Das grosse Aufatmen

Der Generalvikar erinnerte daran, wie vor 25 Jahren ein Aufatmen durch die Diözese ging, als die Weihbischöfe ernannt wurden und als Auftrag die Befriedung der Diözese  mit auf den Weg bekamen. Damals stand die grosse Frage im Raum, wie ein Philosophieprofessor und ein Rektor der Katholischen Schulen Zürich sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen würden. Schnell war klar: Peter Henrici nahm die vorgegebene Realität als Ausgangspunkt für all seine Reflexionen und setzte der Pastoral Impulse. Für Paul Vollmar stand das Entfalten der Charismen unter den Gläubigen im Vordergrund, weil er Kirche als Ereignis des Geistes verstand.

René Zihlmann, der ehemalige Präsident der Zentralkommission, erinnerte in der Laudatio an wesentliche Eckpunkte des ganzen Wirkens der beiden Jubilare – angefangen von der überraschenden Berufung durch Papst Johannes Paul II. bis hin zu den zahlreichen Impulsen, die sie mit ihrem segensreichen Wirken gesetzt hatten: «Mit der Bischofsernennung von Peter und Paul sind zu einer grossen gemeinsamen Aufgabe zwei Biografien und zwei Persönlichkeiten zusammengekommen, die der Katholischen Kirche in der Schweiz, im Bistum Chur und insbesondere in Zürich sehr viel gebracht haben.»

 

Paul Vollmar: Vom Provinzial der Marianisten zum Weihbischof

Paul Vollmar war lange Jahre Rektor des Gymnasiums Sumatra der Freien Katholischen Schulen Zürich und übernahm dann die Verantwortung als Provinzial der Marianisten. Er wirkte auch an den Priesterseminarien Sitten und Freiburg. Aus diesen Aufgaben berief ihn der Papst weg, ernannte ihn zum Weihbischof und setze ihn als Generalvikar für Graubünden und die Urschweiz ein.

 

Ein Freudentag für uns Marianisten und die Familie Vollmar

Es wird unseren Jubilar zusätzlich gefreut haben, dass er bei der Feier neben vielen Seelsorgern, ehemaligen Mitarbeitern der Zentralkommission und Freunden auch sieben Mitbrüder, sowie seine Schwester Käthe und seinen Bruder Peter begrüssen konnte.

André Fétis, P. Hans Eidenberger, Hervè Guillo du Bodan und Damiano Tonello, die zur Zeit am CEM-Treffen in Sion teilnehmen, waren mit P. Leo Müller zu dieser Feier nach Zürich gereist. Sie haben es geschätzt, Paul Vollmar nach mehreren Jahren wieder zu sehen und ihn zu seinem Jubiläum zu beglückwünschen.

 

Fronleichnamsgottesdienst mit Prozession

Einen besonders feierlichen Moment bildete der Gottesdienst zum Fronleichnamsfest, der in der vollbesetzten Liebfrauenkirche zusammen mit der Pfarrei begangen wurde und in einer kleinen Prozession um die Kirche ausklang. In seiner Predigt sagte Weihbischof Henrici: „Das, was in diesen 25 Bischofsjahren von Paul Vollmar und mir verborgen blieb vor Gott – und vielleicht auch für Zürich – ist wichtiger als das, was davon sichtbar wurde. Möge es Früchte tragen für die christliche Zukunft unserer Stadt.“

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